Götterbaum gefällt - zum Schutz


Freitag. 14.01.2011. 13.30 Uhr.

Ein Kranlastwagen. Drei Männer. Drei Motorsägen. Die Aufgabe - der Götterbaum direkt vor dem C-Trakt des Schulhauses am Kirchplatz soll gefällt werden.
Ganz ehrlich, schön ist der Anblick der allmählich kleiner werdenden Bitteresche nicht. Aber was sein muss, muss sein. Denn grundlos fällt der Baum nicht. So gefährdeten schon bei leichten Windstössen herunterfallende Äste Schüler und Anwohner.
Und da die OMR grossen Wert auf einen gepflegten Baumbestand legt, wird die kahle Stelle nicht von langer Dauer sein. Anstelle des Götterbaums wird in wenigen Tagen ein einheimischer Laubbaum gepflanzt.

Allgemeine Information

Götterbaum – Bitteresche

Ursprünglich ist der Götterbaum in China und im nördlichen Vietnam beheimatet. Er breitet sich weltweit in allen Gebieten mit gemässigtem Klima aus.
Der Götterbaum gilt als schnellstwüchsiger Baum in Europa. Sein Holz ist nicht wertvoll.
In einigen Staaten, wie zum Beispiel in Österreich und der Schweiz wird der Götterbaum zu den „invasiven Neophyten“ gezählt, deren weitere Ausbreitung man zu verhindern sucht. In Basel werden beispielsweise die Götterbaum-Populationen entlang des Rheinufers systematisch beseitigt.

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