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Den Schulalltag mitgestalten

Die Abgeordneten des Schülerparlaments der Oberstufe Mittelrheintal engagieren sich aktiv für Anliegen und Vorschläge aus der Schülerschaft.

 

Seit fünf Jahren führt die Oberstufe Mittelrheintal (OMR) das Schülerparlament. Jeder Schüler kann sich für die Wahl ins Parlament aufstellen lassen. Das Gremium setzt sich aus Präsident, Vizepräsident, Protokollführer und Beisitzenden zusammen. Eine Wahl durchzuführen sei sinnvoll, denn man kenne die Schüler. Umso einfacher sei es, auf diese zuzugehen und eigene Wünsche einzubringen, meint Lehrer und Beisitzer Amyas Rimington.

In einer monatlichen Sitzung besprechen die Abgeordneten, was ihnen zu Ohren gekommen ist und wie sie vorgehen könnten. Ein Schulleitungsmitglied begleitet die Sitzungen und coacht die Schüler bei Bedarf. Die Schul­leitung wägt anschliessend ab, welche Projekte weiterverfolgt werden.

 

Kreative Köpfe behalten die Übersicht

Präsidentin Lucia De-Marchi begrüsste die Mitglieder und behielt stets die Kontrolle. Aktuell beschäftigten sich die Schüler mit Freifächern. Im Parlament wurden Ideen gesammelt, welche Freifächer von der Schule angeboten werden könnten. In den Klassen wählten sie ihre Favoriten. An erster Stelle steht mittlerweile Fitness im Kraftraum. Das Lehrergremium werde nun entscheiden, ob interne Fachkräfte ausreichten oder ob auf externe Hilfe zurückgegriffen werden müsse.

 

Die Sitzung verlief sehr zügig und organisiert. Die Mitglieder sprachen nie gross um den heissen Brei herum, sondern stellten ihre Standpunkte klar dar. Fleissig schrieben sie wichtige Informationen auf. Jeder teilte seine Ideen mit, Vorschläge wurden angehört, vertieft und weiterverfolgt. Lucia De-Marchi forderte die Mitglieder auf, alle Ideen einzubringen, denn jede Meinung zähle. Auch Amyas Rimington betonte, dass nichts falsch sei, was in dieser Runde besprochen werde. Das familiäre Klima war von Vorteil, denn alle waren aufgeschlossen, offen und scheuten sich nicht, Eigenes einzubringen.

 

Die Präsidentin beschrieb die Parlamentarier als Vermittler. Wünsche von den Schülern nehmen sie auf, suchen gemeinsam nach Lösungen und beantragen ihre Projekte bei den Lehrkräften. Werden machbare Lösungen gefunden, sei es wiederum ihre Aufgabe, die Informationen in die Klassen weiterzugeben. (ck)

Dieses Jahr keine Spezial-Klasse

Seit Jahren führt die Oberstufe Mittelrheintal (OMR) in der 1. und 2. Klasse der Sekundarschule eine Klasse mit erhöhten Anforderungen. Früher «Vorbereitungsklasse» genannt, erfreute sie sich grosser Beliebtheit. Da es mehr Interessenten als Plätze gab (eine Sekundarklasse der Oberstufe hat 20 bis maximal 24 Schülerinnen und Schüler), wurde jedes Jahr ein Zuweisungstest in den Fächern Deutsch, Französisch und Mathematik durchgeführt. Diese Orientierungsprüfung zusammen mit den Empfehlungen der Primarlehrpersonen entschieden über die Aufnahme in die Klasse.

 

In diesem Schuljahr meldeten sich 13 Schülerinnen und Schüler für den Zuweisungstest an. Schulleitung und Schulrat beschlossen deshalb, im Schuljahr 2018/2019 auf die Klasse mit erhöhten Anforderungen zu verzichten und die 13 Interessenten den Regelklassen zuzuweisen. Auch so können diese Schülerinnen und Schüler optimal gefördert werden, teilt die Schulleitung mit.

 

Um Missverständnisse zu vermeiden, startet die Klassenbezeichnung mit Klasse 1sb. Die OMR bedauere das Vorgehen, heisst es, jedoch müsse eine Klasse mit erhöhten Anforderungen zu 100 Prozent ihre Berechtigung haben; dies sei bei einer halben oder gemischten Klasse nicht der Fall. (pd)

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