Vesberum

Der Ehemaligenverein der Oberstufe Mittelrheintal

 

Die Preisgewinner und die Vorstandsmitglieder: (stehend von links) Bettina Egli, Markus Seitz, Trudi Leuenberger-Eyer, Susanne Indermaur, Jakob Jüstrich, Erika Seitz, Lisa Künzle-Jüstrich, Bettina Fritz, Markus Waser, (kniend von links) Sabine Bänziger, Manuela Schudel und Bea Sutter. (Bild: pd)

 

Mit Spenden Verbundenheit mit „Vesberum“ bezeugt

 

Berneck. So viele Mitglieder wie schon lange nicht mehr, nämlich 50 Personen, nahmen an der  Hauptversammlung des Vesberums teil. Wie kommen die Finanzen wieder ins Lot? - dieses Thema wurde rege diskutiert.

 

In der „Maienhalde“ in Berneck fanden sich 50 Vesberum-Mitglieder ein, die nach dem Genuss eines feinen Nachtessens der Begrüssungsansprache von Susanne Indermaur, Präsidentin ad interim, lauschten. Sie wies auf das 80-jährige Bestehen des Vereins hin. 1937 wurde der Verein gegründet, um den Kontakt unter den Schulabgängern beizubehalten. Das ist auch heute noch das Ziel des „Vesberums“, nur sei es schwieriger geworden, Neumitglieder zu werben, weil seit Jahren die jungen Leute ihre Kontakte durch die modernen Social-Medien pflegen. Allgemein wurde an der HV bedauert, dass es kaum Zuwachs gibt, aber der Vorstand sei stetig bemüht, Lösungen zu finden, um ehemalige Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Mittelrheintal für eine Mitgliedschaft zu motivieren.

Der Kassabericht von Ayse-Banu Boduk als auch das Protokoll der Aktuarin Bettina Fritz wurden genehmigt und verdankt. Dankesworte erhielten auch Bea Sutter-Pöltinger, Redaktorin des „Vesberum“, und Schulleiter Markus Waser, der das Mitteilungsblatt mit Aktuellem aus der OMR bereichert. Ein Dankeschön erhielt auch Erika Seitz für die Administration und die Verwaltung der Mitgliederliste. Mit einer Gedenkminute wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht.

Jakob Jüstrich überbrachte die Grüsse vom „Züri-Vesber“ (Tochterverein des „Vesberums“) und dankte dem ganzen Vorstand für das Engagement zum Wohl des Vereins.

 

Finanzielle Situation verbessern

Der mangelnde Zuwachs an Mitgliedern wirkt sich natürlich auch auf die Vereinskasse aus. Dass der im Mitteilungsblatt Vesberum veröffentlichte Spendenaufruf bei etlichen Mitgliedern erhört wurde, zeuge von grosser Verbundenheit mit dem Verein, erläuterte Susanne Indermaur und dankte allen Spenderinnen und Spendern für ihre Loyalität zum Verein. Über 3000 Franken sind bisher zusammengekommen. Sowohl schriftlich zugesandt als auch aus der Versammlungsmitte kamen Vorschläge, die zur Verbesserung der finanziellen Situation beitragen sollten. Die Vorsitzende nahm diese gerne entgegen und versprach, der Vorstand werde sie prüfen und für nächstes Jahr mögliche Massnahmen erarbeiten.

Auf jeden Fall werde auch in Zukunft der Vesberum-Preis für die besten Schulabgänger im gleichen Rahmen wie bisher verliehen, betonte Susanne Indermaur. Dies sei ein wichtiger Beitrag zur Motivation der Schülerinnen und Schüler, gute Leistungen zu erzielen.

 

Erfreut über Rettung des Freskos

Den Jahresbericht ergänzte Markus Waser, Schulleiter der OMR, mit Neuigkeiten aus der Schule. Natürlich war die Rettung des Freskos an der Schulhauswand eine spannende Geschichte, vor allem für die auswärtigen Mitglieder. Dass das vom bekannten Künstler Willy Fries geschaffene Fresko nicht dem Abbruch des C-Traktes zum Opfer fällt, sondern sorgfältig zerteilt eingelagert und an einer Innenwand im Neubau wieder einen würdigen Platz erhalten wird, stiess auf grosse Freude.

Besonders Bettina Egli, eine der Initianten, die sich für den Erhalt des Werkes eingesetzt hatten, freute sich über diesen Entscheid des OMR-Schulrates. Sie konnte einiges über den Künstler und die Geschichte des Freskos berichten. Kunstkarten können bei der Papeterie Moflar in Heerbrugg gekauft werden.

 

Auszeichnungen für die Mitglieder

Traditionsgemäss wurden durch Erika Seitz diverse Preise an die Vesberum-Mitglieder überreicht. Den „Distanz-Schüblig“ erhielt Lisa Künzle-Jüstrich aus Muri (AG). Das älteste anwesende Mitglied war der 82-jährige Jakob Jüstrich. Mit 49 Jahren waren Manuela Schudel und Sabine Bänziger die jüngsten HV-Teilnehmerinnen. Dem Durchschnittsalter von 65 Jahren am nächsten kamen Markus Seitz, Bettina Egli und Trudi Leuenberger-Eyer.

Während des Abends  trug Walter Härtsch ein Gedicht von seiner Mutter Berti Härtsch-Indermaur vor. „I möcht wieder emol s`alt Bernig erläba“. Beim Zuhören erinnerten sich manche an die eigene Jugendzeit im beschaulichen Weindorf.

Noch lange sass man beisammen und genoss das Zusammensein mit den ehemaligen Schulkameradinnen und Kameraden. Susanne Indermaur rief nochmals dazu auf, Werbung für Neumitglieder zu machen. Wer sich für einen Beitritt in den Verein interessiert, kann per Mail vesberum@gmx.ch Kontakt aufnehmen. (bea)

 

Vesberblatt März 2017
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Vesber - Info und Anmeldung.pdf
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